RaumBildRaum

02.09.–29.09.2018
Die Ausstellung wird verlängert bis zum 12.10.18

Künstler:
Christoph Dahlhausen, Bonn/ Melbourne
Bjoern Meyer-Ebrecht, New York

>> Installationsansichten
>> Pressebericht Generalanzeiger Bonn

SAVE THE DATE

RUTH:  Isabelle Heske und Friederike Stachowitz
Eröffnung der Ausstellung, Freitag, 02.11.2018, ab 18 Uhr

LICHT UND SCHATTEN

Anlässlich der Ausstellung RaumBildRaum lade ich Sie und Ihre Freunde  zu einem Künstlergespräch mit Christoph Dahlhausen am Sonntag, dem 30.9.2018, um 17 Uhr herzlich ein.

Die Ausstellung RaumBildRaum untersucht die Wechselwirkungen zwischen Raum und Kunstwerk.
Die sich gegenseitig beeinflussende Beziehung von Licht und Farbe und deren Auswirkung auf den umgebenden Raum und auf den Betrachter einerseits – und die Verwendung von industriell vorgefertigtem, kunstfernem Material (Aluplatten, Gerüstbauteile, Leuchtstoffröhren, Autolack, Fotolinsen und Schallplatten) andererseits – sind bei Christoph Dahlhausen die grundlegenden Parameter seiner Arbeit.
Die Wahrnehmung von Licht in seinen unterschiedlichsten Erscheinungsformen wird so für den Betrachter ein immer neues Abenteuer.
Sein Werk kann man heute in drei Gruppen unterteilen:

Filter: Arbeiten aus Fotolinsen und –filtern, die mittels des einfallenden Lichts malerische Qualitäten entwickeln.

Lights: Skulpturen aus blauen Leuchtstoffröhren und Gerüstbauteilen, die sich im Raum zu Zeichnungen aus Licht verbinden.

Bodies: Farbstücke aus Autolack und Aluwabenplatten, auf deren scheinbar makelloser Oberfläche das Tageslicht reflektiert wird und den Betrachter spiegelt. Darüber hinaus gibt das weiße Leuchten aus dem Inneren dieser Körper diesen eine flirrrende, das Objekt überstrahlende Immaterialität.

In der Ausstellung RaumBildRaum zeigt Christoph Dahlhausen neben seinen neuesten Bodies auch eine Lights – Arbeit sowie ganz neue Papierarbeiten „Tapes“. Zum ersten Mal zeigt er seine Collagen aus Schallplatten.

Christoph Dahlhausen lebt und arbeitet in Bonn und Melbourne. In Australien hat er einen Lehrstuhl an der School of Art, RMIT University of Melbourne, inne.
Zahlreiche Ausstellungen national und international, bedeutende ‘Kunst am Bau’-Projekte sowie zahlreiche Preise zeugen von seiner erfolgreichen künstlerischen Arbeit.
>> CV Christoph Dahlhausen

 

Björn Meyer-Ebrecht lebt und arbeitet in New York.
Er studierte 1995-1999 an der Hochschule für Künste in Berlin, anschließend machte er seinen Master of Fine Arts am Hunter College in New York.

In seinem Werk spielt die Architektur eine große Rolle, sowohl als ein konkreter Raum, als auch als Prinzip der Organisation, als Metapher für Konstruktion und Dekonstruktion, aber auch als Gestalterin und Gesicht öffentlicher Plätze.
Welche Wirkung hat Architektur auf den Menschen?
Welche Wirkung haben Räume auf das Erleben, auf das Gefühl, auf die Kommunikation von Menschen?
Seine Papierarbeiten sind große, raumgreifende Tuschezeichnungen, die auf gefundenen Photographien moderner Innen- wie Außenräume basieren, die er in Büchern über Architektur findet. Seine Zeichnungen zeigen herangezoomte Details dieser Photos.
Wenn er eine neue Zeichnung beginnt, haftet er mit Klebeband mehrere Blätter Papier in unterschiedlichsten geometrischen Formen zusammen. Das Papier und das Band kreieren eine ganz eigentümliche Architektur, einen neuen fiktionalen Raum. Die Idee des zugrundeliegenden realen Ortes bleibt dahinter.
Diese neuen Raumerfahrungen aus historischen und selbst komponierten Räumen sieht er als Bühnen, die den Betrachter dazu auffordern, sich in diesen Ort hineinzuversetzen und sich Szenerien, Geschichten vorzustellen, die dort geschehen könnten.
Meyer-Ebrechts Interesse gilt der modernistischen Architekturbewegung der 20er Jahre – den utopischen Visionen des Bauhauses – und deren mehr oder weniger gelungenen Realisierungsformen im Rahmen des Wiederaufbaus in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg.
Neben seiner sublimen Zeichenkunst zeigt Meyer-Ebrecht ein Beispiel seiner skulpturalen Werke, in denen er die Idee des Schaffens von eigenen Architekturen wörtlich nimmt. Seine Skulpturen sind zum Gebrauch gemacht, so soll der Benutzer Teil des Kunstwerks sein.
>> CV Björn Meyer-Ebrecht

http://www.christoph-dahlhausen.de/
http://meyer-ebrecht.com/