OLD GUYS / NEW STUFF

Ben Cottrell, Hansjörg Dobliar, Matthias Dornfeld und Ben Kaufmann

15.4.- 27.5.2018

Eröffnung: 15.04.2018, 16-18 Uhr

Ben Cottrell (*1972), Hansjoerg Dobliar (*1970) und Matthias Dornfeld (*1960) wurden allesamt als Künstler von Ben Kaufmann (*1972) in seiner gleichnamigen Galerie (München/Berlin, 2004-2011) vertreten. Ben Cottrell studierte an der Cheltenham School of Fine Art in England. Dobliar, Dornfeld und Kaufmann studierten schon gemeinsam an der Kunstakademie München.
Neben der gemeinsamen Vergangenheit als Kommilitonen, als Künstlerkollegen oder innerhalb der geschäftlichen Beziehung zwischen Galerist und Künstler, sind alle vier Lebensläufe durch Eigeninitiative und kollektives Verständnis unter Künstler_innen geprägt. So betrieb Ben Cottrell zusammen mit Mariola Groener den OFF Space „forever and a day Buero“ (2002-2008) in Berlin-Kreuzberg. Hansjoerg Dobliar veranstaltete unterschiedliche Formate in seinem Münchner Atelier und Matthias Dornfeld ist Initiator des „SUPERDEALS“ Residenzprogramms in Brüssel. Ben Kaufmann gründete die erwähnte Galerie und verwandelte im Jahr 2008 im Rahmen der Ausstellung „Meisterwerke des 21. Jahrhunderts“ die Räume am Strausberger Platz in Berlin in ein Café und Forum für Performances und Vorträge, um das Programm und die Funktion seiner Galerie öffentlich zur Diskussion zu stellen. Allesamt hinterfragen sie somit auch vermeintlich gültige Parameter von ‚High/Low‘ und ‚In/Out‘ der Produktions- und Präsentationsverhältnisse im Kunstbetrieb.

Die Ausstellung OLD GUYS / NEW STUFF in der Galerie Susanne Neuerburg bringt die vier Künstler erstmalig gemeinsam als Vertreter einer ‚mittleren Generation‘ (OLD GUYS) zusammen und präsentiert ihre bisher nicht gezeigten Arbeiten (NEW STUFF). Für die Ausstellung sind unter anderem auch explizit Werke entstanden, die die wechselseitige Beziehung zwischen dem Medium der Malerei und dem der Fotografie thematisieren. Hierbei werden sowohl foto-dokumentarische als auch originäre Aspekte der Fotografie aufgegriffen und zum Teil wieder in das Medium der Malerei konvertiert.